Ich bin Sabrina Pesch
Ich schreibe düstere Geschichten, schaue aber gleichzeitig Disney-Filme und diskutiere ernsthaft darüber, ob ein Duftsticker in Büchern wirklich nötig ist. Spoiler: Ist er nicht.
Ich habe ein ziemlich gutes Gespür dafür, wenn Dinge nicht stimmen. Vielleicht ist das der Grund, warum mich nicht das interessiert, was an der Oberfläche passiert, sondern das, was
darunter liegt. Menschen sind selten so einfach, wie sie gern wären. Geschichten auch nicht.
Ich lebe mit meiner Familie in Hilden, habe fünf Kinder großgezogen und bin inzwischen sogar Oma. Das bedeutet vor allem eines: Ich habe genug Chaos, Erfahrung und Realität gesehen, um zu
wissen, dass das Leben selten nach Plan läuft. Und genau das fließt in alles ein, was ich schreibe.
Ordnung finde ich übrigens überbewertet. Mein Schreibtisch sieht aus wie ein Tatort nach der Spurensicherung, und jedes Mal, wenn ich aufräume, verschwinden Dinge für Wochen. Ich habe
gelernt, damit zu leben.
Ich bin kein Fan von glatten Antworten, perfekten Figuren oder Geschichten, die sich am Ende brav selbst auflösen. Mich interessieren die Risse. Die Stellen, an denen etwas kippt. Der
Moment, in dem jemand eine Entscheidung trifft, die alles verändert.
Wenn du also jemanden suchst, der dir nette, harmlose Geschichten erzählt, bin ich vermutlich die falsche Wahl.
Wenn du wissen willst, wie es aussieht, wenn Dinge schiefgehen und niemand kommt, um sie zu retten, dann bist du hier richtig.