Was kostet eigentlich ein Buch im Selfpublishing?
Kurze Antwort. Mehr als gesund ist.
Zeit, Nerven, Lebensfreude.Die Seele steigt meistens ins nächste Raumschiff und winkt. 👋💀
Lange Antwort. Willkommen in der Kostenhölle.
Excel grinst schon. 😈
Die Arbeitszeit. Oder wie man langsam verdampft
Rund 720 Stunden sitze ich an einem Buch. Schreiben, löschen, verzweifeln, Kaffee nachfüllen, innerlich sterben. ☕🔥
Rechnet man das mit einem Stundenlohn von 12,82 Euro, landet man bei satten 9.230,40 Euro.
Nur für den Text.
Ohne Cover.
Ohne Glitter.
Ohne Trostschokolade. 🍫
Covergestaltung. Die Deluxe-Selbstzerstörung
Professionelle Cover liegen irgendwo zwischen 99 und 280 Euro. Klingt harmlos. Spoiler: ist es nicht.
Ich mache meine Cover selbst. Kamera, eigene Fotos, wahnsinnige Ideen und manchmal KI als Werkzeug. Kein Ersatzhirn. Einfach nur zusätzliches Chaos. 🤖📷
Zeitaufwand: 42 bis 56 Stunden.
Macht fiktive Kosten von 538 bis 718 Euro.
Selbermachen ist nicht kostenlos. Es bedeutet nur, dass niemand mich bezahlt, während mein Gehirn schmilzt. 🧠🫠
Lektorat und Korrektorat. Der Moment, in dem man kurz schwarz sieht
Bei 300 Normseiten kostet ein Korrektorat 750 bis 1.200 Euro und ein Lektorat 1.200 bis 2.100 Euro.
Insgesamt also 2.000 bis 3.300 Euro.
Je nachdem, wie sehr der Text schon brennt. 🔥📚
Gesamtkosten fürs E-Book
Wir landen bei ungefähr 11.770 bis 13.250 Euro.
Für ein einziges Buch.
Ohne Bonus.
Ohne Therapie.
Ohne Sternenstaub. 🌚
Print ist hier nicht drin. Beim Print bleiben im Schnitt 1,20 Euro pro verkauftem Buch hängen.
Prestige statt Einkommen. 🏆➡️🥀
Verkauf. Die kleine Tragikomödie
Ein E-Book kostet 2,99 Euro.
Mein Anteil nach Abzug von Steuern und Gebühren: gerade mal 1,98 Euro.
Um allein die Kosten für ein einziges Buch von circa 12.000 Euro wieder auf null zu bringen, bräuchte ich rund 6.000 bis 6.700 Verkäufe.
Das ist kein Gewinn.
Das ist Level: Kosten gedeckelt, Emotionen zerstört, Hoffnung gelöscht. 🧯
Zur Erinnerung: Ich habe sechs E-Books veröffentlicht. Seit zweieinhalb Jahren.
Diese Zahlen erreiche ich nicht mal alle zusammen.
Das ist bitter. Sehr bitter. 😭
Sechs Bücher.
Theoretischer Aufwand: 70.620 bis 79.500 Euro.
Um das bei einem Verdienst von 1,98 Euro pro Buch reinzuholen, bräuchte ich circa 35.600 bis 40.000 Verkäufe.
Und nein. Ich bin nicht mal ansatzweise in der Nähe. 🏳️
Selfpublishing ist kein Spaziergang.
Es ist ein Hochdruck-Schleudergang ohne Netz und ohne Boden. 🌀
Kein Marketing
Keine Social Media
Keine Communitypflege
Keine Anzeigen
Kurz: nichts von dem, was notwendig ist, um das eigene Werk sichtbar zu machen. 💣
Niemand zieht mir real 12.000 Euro vom Konto.
Die meisten Kosten sind fiktiv, nämlich meine Arbeitszeit.
In echt bekomme ich null Euro, während ich schreibe oder Pixel verschiebe.
0. Nada. Nichts. 🕳️
Ich könnte in der Zeit einen normalen Job machen. Mit Geld. Mit Restwürde.
Aber nein. Ich habe mich für das Hardcore-Autoren-Experiment entschieden.
Kaffee, Hoffnung, innerer Tod. 🎢
Vielleicht Wahnsinn.
Vielleicht Lebenszweifel.
Vielleicht, weil Schreiben das Einzige ist, bei dem ich mich lebendig fühle. ❤️🔥
Ohne euch würden Selfpublisher untergehen wie ein nasser Toast. 🫶📚
Ihr seid der Grund, warum dieses völlig verrückte Unterfangen überhaupt existiert. 🙏✨
Zur Erinnerung: Ich habe sechs E-Books veröffentlicht. Seit zweieinhalb Jahren.
Diese Zahlen erreiche ich nicht mal alle zusammen.
Das ist bitter. Sehr bitter. 😭
Hochrechnung bis heute (Stand Januar 2026)
Sechs Bücher.
Theoretischer Aufwand: 70.620 bis 79.500 Euro.
Um das bei einem Verdienst von 1,98 Euro pro Buch reinzuholen, bräuchte ich circa 35.600 bis 40.000 Verkäufe.
Und nein. Ich bin nicht mal ansatzweise in der Nähe. 🏳️
Selfpublishing ist kein Spaziergang.
Es ist ein Hochdruck-Schleudergang ohne Netz und ohne Boden. 🌀
Was hier nicht drin steckt
Kein Marketing
Keine Social Media
Keine Communitypflege
Keine Anzeigen
Kurz: nichts von dem, was notwendig ist, um das eigene Werk sichtbar zu machen. 💣
Wichtige Einordnung
Niemand zieht mir real 12.000 Euro vom Konto.
Die meisten Kosten sind fiktiv, nämlich meine Arbeitszeit.
In echt bekomme ich null Euro, während ich schreibe oder Pixel verschiebe.
0. Nada. Nichts. 🕳️
Ich könnte in der Zeit einen normalen Job machen. Mit Geld. Mit Restwürde.
Aber nein. Ich habe mich für das Hardcore-Autoren-Experiment entschieden.
Kaffee, Hoffnung, innerer Tod. 🎢
Warum ich trotzdem weitermache
Vielleicht Wahnsinn.
Vielleicht Lebenszweifel.
Vielleicht, weil Schreiben das Einzige ist, bei dem ich mich lebendig fühle. ❤️🔥
Und jetzt das Ernsthafte:
Danke an jeden Menschen, der meine Bücher kauft, empfiehlt oder Rezensionen schreibt.Ohne euch würden Selfpublisher untergehen wie ein nasser Toast. 🫶📚
Ihr seid der Grund, warum dieses völlig verrückte Unterfangen überhaupt existiert. 🙏✨

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