Über mich
Falls ihr euch schon immer gefragt habt, wer die kreative Seele ist, die hier regelmäßig über Bücher und das Leben hinter den Kulissen schreibt: Voilà. Hier bin ich.
Ich bin Sabrina. Jahrgang 1984. Ein guter Jahrgang, immerhin hat George Orwell darüber ein Buch geschrieben. Geboren in Düsseldorf, lebe ich seit 2009 mit meiner Familie in Hilden. Von meinen fünf Kindern wohnen inzwischen noch zwei zu Hause, der Rest ist erfolgreich in die große, weite Welt entlassen worden.
Als Mutter von fünf Kindern kenne ich das bunte Leben in allen Eskalationsstufen. Vier eigene, zwei aus meiner ersten Ehe und zwei aus der jetzigen, dazu ein Stiefsohn, den ich genauso liebe. Außerdem bin ich mittlerweile Großmutter. Ja, wirklich. Mein Spiegelbild weigert sich allerdings weiterhin, das zu akzeptieren.
Geschrieben habe ich schon immer. Veröffentlicht zunächst Thriller, weil man im echten Leben bekanntlich keine Nervensägen eliminieren darf und sich irgendwo austoben muss. Inzwischen hat sich zusätzlich Dark Fantasy dazugesellt. Das war nicht geplant, aber Geschichten halten sich selten an Absprachen. Meine Texte sind düster, unbequem und eher nichts für gemütliche Wohlfühlabende. Genau so soll es sein.
Bis 2024 war ich außerdem als Fotografin aktiv. Die Kamera habe ich vorerst zur Seite gelegt, um mich ganz dem Schreiben zu widmen. Bereut habe ich das nicht. Ganz verschwunden ist sie trotzdem nicht, spätestens bei Buchcovern meldet sie sich zuverlässig zurück.
Seit Juni 2025 weiß ich außerdem, dass ich ADHS habe. Vieles, was früher einfach nur anstrengend, chaotisch oder „zu viel“ war, ergibt dadurch plötzlich Sinn. Auch ein Autismus-Spektrum-Befund steht noch im Raum. Diese Erkenntnisse haben meinen Blick auf mich selbst verändert und erklären rückblickend mehr, als mir manchmal lieb ist. Für mein kreatives Arbeiten ist das eher hilfreich als hinderlich.
Damit ihr mich noch ein bisschen besser einordnen könnt, hier ein paar zufällige Fakten:
- Ich bin ein großer Disney-Fan. So groß, dass mein Mann mindestens einmal pro Woche zu einem Disney-Film verpflichtet wird. Grausam? Vielleicht. Notwendig? Absolut.
- Sprecht mich nicht vor dem zweiten Kaffee an. Wirklich nicht. Auch wenn Koffein bei mir nur eingeschränkt funktioniert, ist das Ritual überlebenswichtig. Für alle Beteiligten.
- Während mein Mann Ordnung liebt und unser Zuhause gerne auf Hochglanz hält, bin ich das kreative Gegenmodell. Mein Schreibtisch ist ein Beweisstück. Wenn ich aufräume, finde ich garantiert alles außer dem, was ich suche. Spannung gehört schließlich zum Alltag.